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Der schmucke
Adventmarkt wurde am Samstag erstmals in der
Pfarrkirche, im Anschluss an den Gottesdienst
feierlich eröffnet. Hierbei wurde auch die erste
Kerze am Adventkranz in der Pfarrkirche entzündet.
Zum Beginn
des Gottesdienstes sagte Pfarrer Werner Sulzer zu
den Besuchern, das das Licht am Adventkranz den
Kirchbesuchern jeden Sonntag für Sonntag zeigen
wird, das Weihnachten und Jesus kommt.
Mit
den Kindern suchte der Geistliche das Wort. „Alle
Adventkalender haben 24 Türchen die anfangs
verschlossen sind. Eine verschlossene Tür macht
neugierig. Der Adventkalender hat mit Advent zu tun,
Türen aufzumachen. Wir sind alle Türen, Türen zu
einander“, so der Geistliche! Nach dem Gottesdienst
nahmen die Kindergartenkinder Aufstellung vor dem
Altar und sagte den Vers
„Wir
Kinder freuen uns gar sehr, dass ihr alle kamt
hierher. Wir sehen heute das erste Licht, an unserm
grünen Kranze. Es leuchtet hell, es leuchtet weit,
es leuchtet in die Dunkelheit. Es soll uns sagen,
macht euch bereit, für die schöne Weihnachtszeit“!
Viele
Besucher waren erschienen, um bei der Eröffnung
dabei zu sein.
Die
Pfarrgemeinde veranstaltet den inzwischen auch
überregional bekannten und beliebten Adventmarkt.
Die zahlreichen Ortsvereine und Pfarreigemeinderat
sorgten mit allerlei Spezialitäten auch für das
leibliche Wohl der Gäste.
„Etwas
Besonderes ist mit Sicherheit auch das
Rahmenprogramm an den beiden Tagen. Wir feiern heute
den 1. Advent, den Beginn des neuen Kirchenjahres“,
betonte Pfarrgemeinderatssprecher Johann Bauer zur
Begrüßung. Adventszeit ist ja eine Zeit des Wartens:
Die
Geschenke gibt es erst an Weihnachten. Bis dann
müssen sich die Kinder in Geduld üben – und das ist
bekanntlich oft schwer genug. Adventszeit ist
zugleich Vorbereitungszeit. Es ist noch nicht der
Höhepunkt: Weihnachten, das große Fest, steht noch
aus. Aber man bereitet sich darauf vor: äußerlich
die Wohnungen und Häuser – innerlich das eigene Herz
auf die Begegnung mit Gott.
„Mein
Dank gilt allen Mitwirkenden, allen Ausstellern und
den vielen freiwilligen Helfern, der Marktgemeinde
Hohenburg für das Ausleihen der Buden, der
Marktgemeinde Schmidmühlen für den Transport der
Buden und Mithilfe beim Auf- und Abbau, sowie Herrn
Pfarrer Werner Sulzer für die Segnung der
Adventskränze und –gestecke“!
Die
Kindergartenkinder hatten auch ein Orff-Instrument
mitgebracht, dass zum Lied
„Eine
Kerze leuchtet weit“, eingesetzt wurde. Zum
Abschluss der feierlichen Eröffnung sangen die
Kindergartenkinder unter Begleitung von Johann Bauer
am Akkordeon das bayrische Lied „Schniwi, schnawi,
schneib`n, magst im Stüberl bleib´n?“
Nach der
Eröffnung nutzten bereits viele Besucher die
Angebote des „Schmidmühlner Adventmarktes“. Da
konnte man Bastelarbeiten beim Landvolk oder
Kindertageseinrichtung oder sich mit einer Bratwurst
bei der Kolpingfamilie, Crepes bei der
Kirwagemeinschaft oder eine Rosswurst beim
Trachtenverein kaufen. Sein Glück konnte man mit
Losen bei der Mutter-Kind-Gruppe versuchen. Nach dem
Gottesdienst herrschte noch ein reges Treiben am
Kirchplatz bei den Verkaufsbuden.
Viele
Besucher nutzten die nass/kalten Temperaturen, um
sich mit einem Glühwein oder mit einem vom
Katholischen Frauenbund gekauften Schal oder selbst
gestrickten Handschuhe zu erwärmen. |