Pfarrei Schmidmühlen

Kath. Pfarramt

Schmidmühlen

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Kinderkrippenfeier mit Krippenspiel

 
 

  

 Am Heiligen Abend fanden in der Pfarrkirche eine Kinderkrippenfeier und eine Christmette statt.

 Die Kinderkrippenfeier wurde von der Bläsergruppe der Blaskapelle St. Ägidius, Kinderschola und Jugendlichen gestaltet. Bei der Christmette sang der Kirchenchor.

 Auch für uns heute kann es nur dann Weihnachten werden, wenn wir uns äußerlich wie innerlich aufmachen. Wer es dagegen bequem haben will und es sich in seinem Leben, auch in seinem weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer eingerichtet hat, an dem geht der Kern von Weihnachten, die Geburt Jesu spurlos vorüber,“ betonte Pfarrer Werner Sulzer zu Beginn der Kinderkrippenfeier. Auf einer aufgebauten Bühne vor dem Altar zeigte Kinder ein Krippenspiel. Eingebaut waren Lieder von der Kinderschola und Musikstücke von der Bläsergruppe. Die vorderen runden Bänke waren hierzu extra für die Kinder bzw. für Familien mit Kindern reserviert worden. Zu Beginn des Spiels waren drei Kinder als Hirten auf der Bühne und klagten darüber, dass es fürchterlich kalt sei und so dunkel. Eine Hirte klagte über die viele Arbeit als Hirte und dass es ständig was zu tun gäbe. Sie müssen auf die Schafe aufpassen, aber die kalten Nächte gehören halt auch dazu. Oder wenn die Schafe krank sind, müssen sie nachts darauf Acht geben, dass sie es warm haben, aber die anderen nicht anstecken. Ein Junge kam als Herold auf die Bühne und verkündete auf Befehl des Kaisers Augustus, dass ein jeder in die Stadt gehe, in der er geboren wurde. Er lasse sich in die Steuerlisten einschreiben. „Jeder von Klein bis Groß muss sich eintragen lassen“! Nach den Lied „Unter freiem Himmel“ von der Kinderschola kamen Maria und Josef in die Kirche. „Ach Maria, so schrecklich viele Menschen sind heute unterwegs. Wenn so viele auch in Bethlehem sind, sehe ich schwarz für unser Nachtlager“? Maria und Josef klopften an die erste Tür und fragten beim Wirt um ein Nachtquartier nach. Von zwei Wirten wurden sie verwiesen ehe der dritte Wirt zu ihnen sprach „ihr seid schon spät dran, es tut mir leid, aber hinterm Haus habe ich noch einen Stall. Wenn euch das genügt, könnt ihr euch dort ausbreiten“! Anschließend kam ein Engel und verkündete den Hirten eine große Freude. „Heute wird in Bethlehem, in der Stadt Davids, der Retter geboren. Er wird den Frieden bringen“! Die Hirten schauten sich verwundert an, was war das jetzt? Ich glaub ein Engel und was hat er noch einmal gesagt?“ Und so kamen sie zum Stall und erzählten Maria und Josef von einem Engel auf dem Hirtenfeld. Dies erwiderte Maria „siehst du Josef, wie bei mir. Auch mir ist ein Engel erschienen und hat gesagt, dass das Kind der Sohn des Höchsten ist, er soll Jesus heißen! Die Hirten sagten, ja er soll uns alle retten und erlösen. Er wird sich um die Menschen kümmern, wie wir uns um unsere Schafe sorgen. Anders als Kaiser Augustus wird er nicht auf sich, sondern auch die anderen schauen. „Ich glaube, wir sollten ihm bei seiner schwierigen Aufgabe helfen. Kommt, wir gehen in den Ort hinein und erzählen es allen Menschen. Möglichst viele sollen erfahren, was hier Wunderbares geschehen ist“. Dazu erstrahlte der schöne Christbaum im Altarraum. Des Weiteren war beim Gottesdienst auch Volksgesang angesagt. Zum Abschluss des Gottesdienstes verteilte Pfarrer Werner Sulzer an die Kinder kleine Krippen.