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Lückenlos ist die Geschichte der Kreuzbergkirche Hl. Dreifaltigkeit aufgezeichnet. Im Jahre 1697 fertiggestellt haben sie die Schmidmühlner besonders in ihr Herz geschlossen. Bereits vor der Erbauung
war in der Nähe der Kreuze eine kleine Gruft, in der man die Mutter Gottes verehrte. In Stand gehalten und gepflegt wurde diese Andachtsstätte von Einsiedlern, die bis 1747 in einen von ihnen
errichteten Haus wohnten. Die Gruft wurde nach dem Weggang des letzten Einsiedlers ihrem bisherigen Zwecke entzogen und in einen Keller verwandelt, der dann zum Mesnerhaus gehörte. Ob die
Unzulänglichkeit dieser Grotte - sicherlich war dies für die gottesfürchtigen Leute wohl ein unerträglicher Zustand - oder eine in die Erbauungszeit fallende Maul- und Klauenseuche der Anlass zum Bau
dieser Kirche war, lässt sich nicht mehr feststellen. Möglich, dass beide Faktoren den Beschluss zum Bau der Kirche bewirkten.
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