Pfarrei Schmidmühlen

Kath. Pfarramt

Schmidmühlen

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Nahe dem Herzen Jesu / Erstkommunion

 20 Kinder empfangen Hl. Kommunion

 
 

 

7 Mädchen und 13 Buben aus der Pfarrei empfingen am Sonntag erstmals die Kommunion. Würdig wurde dieser Festtag mit Bischöflich Geistlichen Rat Georg Braun und der gesamten Pfarrgemeinde begangen. Die Kinder selbst gestalteten den Festgottesdienst mit, gesanglich umrahmte die Kinderschola. Zum Thema „Nahe dem Herzen Jesu“ war im Altarraum ein großes Herz mit den Bildern der Erstkommunionkinder aufgestellt.

 In den Morgenstunden versammelten sich die Kommunionkinder im Allzweckraum; die Unruhe und die Nervosität war ihnen noch anzumerken. Mit großen Augen fieberten sie ihrem Festtag entgegen. Letzte Details wurden noch mit Frau Angela Graf abgesprochen. Es wurde noch einmal durchgesprochen wer zum Lesen beim Gottesdienst dran war und ob vor allem jeder seinen Zettel mit dem Text dabei hat. In der Sakristei herrschte einiges an Hektik, waren dort doch 20 Erstkommunionkinder und eine stattliche Anzahl von Ministranten unterwegs. Da es vor dem Gottesdienst nicht regnete, konnte ein großer Einzug in das Gotteshaus erfolgen. So zogen die Kinder, Ministranten und Pfarrer Georg Braun in die Pfarrkirche ein.

 „Wir schauen auf den Pelikan mit seinen Jungen vor dem Altar. – Eine Fabel erzählt: In großer Hungersnot öffnete ein Pelikan mit seinem spitzen Schnabel sein Herz, um das eigene Blut seinen Jungen zu trinken zu geben. So verschenkte er nach und nach sein Leben. Er starb – die Jungen konnten gekräftigt ins Leben fliegen“, so Pfarrer Georg Braun zur Eröffnung der Erstkommunionfeier.

 Zum Evangelium wurde ein Sprechspiel durchgeführt. Dabei traten sechs Erstkommunionkinder in den Altarraum. „Es gibt viele Redewendungen die etwas über das Herz aussagen, zum Beispiel ich nehme mir etwas zu Herren, er hat das Herz am rechten Fleck. Jesus hat mich in sein herz geschlossen, ich möchte ihm nicht nur heute mein Herz schenken“! Das zweite Kind sagte „In der Bibel steht, Gott heilt, die ein reuvolles Herz zeigen. Herr schenke mir ein Herz das nicht stolz ist und meint es kommt ohne dich aus“! „Es gibt auch Menschen mit einem Herzen aus Stein, Vater im Himmel schenke uns ein Herz, wie Jesus eins hatte, ein Herz, das für andere schlägt“, so das dritte Kind. Das vierte Kind betonte „Gott hat ein gutes Herz für alle Menschen. Jesus hat sein Herz hingegeben für uns“!

Das fünfte Kind sagte „In der Bibel steht, die ersten Christen waren ein Herz und eine Seele. Lass uns hier auch etwas von einer herzlichen Gemeinschaft spüren“. Zur Kirchengemeinde sagte das sechste Kind „In der Bibel steht, Jesus sagt: Euer Herz ist traurig, weil ich fortgehen. Aber ich werde euch wieder sehen. Dann wird euer Herz sich freuen“! Zur Predigt betonte Pfarrer Braun, „schauen wir jetzt noch auf die Herzen unserer Kommunionkinder. Heute können sie den Herzschlag des Herzens Jesu spüren, wenn sie sich für ihn geöffnet haben. Aber wie ist es in 5 Monaten? Nach meiner Erfahrung hängt die Beantwortung dieser Frage weitgehend vom Vorbild der Eltern ab! Denn, Christentum ist etwas zum Weitersagen, besser zum Vorleben. Dann erst springt der Funke über. Aber wir möchten doch, dass diese Kinder weiterhin den Pulsschlag Jesu spüren. Dann haben sie nicht nur im Tod, sondern auch jetzt schon in guten und bösen Tagen mehr Halt“! Zum Taufversprechen nahmen die Kinder Aufstellung um die Osterkerze. Von der Osterkerze wurde das Licht an die Tauf- und Kommunionkerzen der Erstkommunionkinder weitergegeben. „Haben an eurer Taufe noch die Taufpaten das Taufversprechen gesprochen, so werdet nun ihr selbst das Taufversprechen erneuern“, betonte Pfarrer Braun zu den Kindern. Nach dem Taufversprechen der Erstkommunionkinder wurde gemeinsam das Taufbundlied gesungen.

 Zur Gabenbereitung trug jeweils ein Kind einen Text vor und dabei wurde der Altar mit einer weißen Decke, Kerzen und Blumen geschmückt, sowie Wein und Brot an Pfarrer Braun übergeben. Bei der Kommunionausteilung traten die Kinder in den Altarraum und bildeten einen Kreis. Pfarrer Braun spendete dann den Kindern die Erstkommunion. Zum Abschluss des Festgottesdienstes schenkte Pfarrer Braun jedem Kommunionkind eine „Öllampe“ als Andenken an die erste heilige Kommunion. „Sie soll euch an euere Erstkommunionfeier erinnern. Nehmt euch am Abend Zeit für ein Gespräch mit Jesus. Wenn ihr in eurem Zimmer das Licht ausschaltet und die Öllampe brennt, habt ihr bestimmt eine gute Gebetsatmosphäre!“ Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Georg Braun allen, die gesanglich und musikalisch diese Erstkommunionfeier mitgestaltet hatten. Sein Dank galt den Tischmüttern mit Frau Angela Graf für die Wochen lange Vorbereitung der Kinder und den vielen Helfern. Pfarrer Braun freute sich auch über die Teilnahme von Rektor Franz Fuchs und Klassenlehrerin Frau Michaela Erol und Lehramtanwärterin Frau Ursula Seel. Am Nachmittag fand eine Andacht statt. Beim Opfergang spendeten die Erstkommunionkinder mit ihren Opfertüten für Diaspora.

 Erstkommunionkinder: Larissa Schambeck, Madlene Knoblauch, Alina Breuer, Lea Sollfrank, Vanessa Slusarczyk, Anna-Maria Mehringer, Mia Liebold, Alexander Fuchs, Vinzenz Dogan, Torsten Flieder, Johannes Bäuml, Lukas Wetzel, Florian Schneider, Phillip Reindel, Nikolas Gürtler, Leon Hierl, Fabian Stangl, Matthias Riepl, Michael Döberl, Maurice Simon.