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Im Rahmen
des Ferienprogramms beteiligte sich die Bücherei mit
einer Lesenacht. Die Resonanz war so gut, dass 21
Kinder im Alter von sieben bis 11 Jahren daran
teilnahmen. Vor allem lustig und viel Spaß hatten
die Mädchen und Jungen beim Übernachten im
Kolpingheim. Die Leitung hatte Kerstin Graf
Übernommen.
Nach der
Ankunft im Kolpingheim fanden
Kinder-Kennenlernspiele statt. Die Kinder lagen
bequem auf ihren „Isomatten“ im ganzen Kolpingheim
verteilt und lauschten gespannt dem Märchen „Die
Geschichte von der kleinen Prinzessin, die unbedingt
in einem Märchen vor kommen wollte“!
In
der freien Lesezeit wurden sich Bücher ausgesucht
und für sich alleine gelesen. Hierzu stand eine
große Auswahl an Büchern zu verschiedenen Themen und
Altersgruppen zur Verfügung. Die Kinder waren sehr
vertieft in die Bücher, es war mucksmäuschenstill.
Anschließend begab man sich ins Pfarrheim, denn es
stand Pizzabacken auf dem Programm. Natürlich
durften die Kinder ihre Pizza selbst belegen.
Nach dem
gemeinsamen Essen wurden als Erinnerung an die
Lesenacht Lesezeichen gebastelt. Dabei konnte man
zwischen den Motiven eines Piraten, Schatzkarte und
einer Burg auswählen.
Die
Zeit verging wie im Flug und nach dem Vorlesen einer
Räubergeschichte begab man sich zu einer
Nachtwanderung. Hierbei wurde in Form einer
Schatzsuche vorgegangen, um den Schatz der Räuber zu
finden. Bewaffnet mit Taschenlampen folgte man den
Hinweiszetteln durch Schmidmühlen. Von Hammerschloss
ging es über den Kirchplatz zum Rathaus. Als
nächster Hinweis musste man die Schule und
anschließend den Spielplatz aufsuchen, ehe man im
Kindergarten mit Stolz den Schatz fand.
Anschließend
kuschelten sich die Kinder in ihre Schlafsäcke und
Wolfgang Subirge (Moderator vom Radiosender
Charivari) las im Dunkeln – im Kerzenschein- eine
spannende Gruselgeschichte über ein schreckhaftes
Gespenst vor! Die Kinder lauschten gespannt und
waren konzentriert. Gegen 1 Uhr ist auch der letzte
eingeschlafen. Am Morgen schloss die Lesenacht mit
einem gemeinsamen Frühstück, ehe sich die Kinder
wieder auf den Nachhauseweg machten. „Natürlich war
einheitlich zu hören, diese Lesenacht auf jedenfall
im nächsten Jahr zu wiederholen“!
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