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Zum
Fest der heiligen Luzia feierte die Pfarrei mit
Pfarrer Werner Sulzer einen besonderen Gottesdienst,
der von der Kinderschola gesanglich umrahmt wurde.
Im Anschluss an die Predigt machte Pfarrer Werner
Sulzer auf die Ankunft von St. Luzia aufmerksam. Bei
Dunkelheit in der Pfarrkirche zogen mit Kerzenschein
vier Mädchen, davon ein Mädchen als Luzia, in die
Pfarrkirche ein, und sie nahmen Aufstellung vor dem
Altar. Die Kinderschola sang dabei das Lied „St.
Luzia“. Die Mädchen berichteten den
Gottesdienstbesuchern, das Luzia aus Syrakus in
Italien stammte. Man verehrt sie dort sehr. Gelebt
habe sie um das Jahr 300. Ihr Liebe galt dem Armen,
vor allem den Gefangenen. „Mit ihrem Lichtkranz
fällt Luzia auf. Ihr Verhalten den Armen gegenüber
ist damals auch aufgefallen und hat Aufsehen erregt.
Mit ihrer Liebe und ihrer Sorge für die anderen hat
Luzia das Leben vielen Menschen erhellt und erwärmt.
Deshalb verbreitet sie mit ihrer Lichterkrone Licht
und Wärme“! Luzia heißt übersetzt: Lichtträgerin.
Als Christin brachte sie das Licht der Hoffnung
durch den Glauben zu den Menschen. „Werdet auch ihr
zu Lichtträgern für Christus“.
Ein Mädchen begleitete Luzia als eine Zeugin der
Frohbotschaft. In diesen Tagen im Advent sind es
viele, die zu den Menschen unterwegs sind und
Christi Botschaft weitertragen. „Tragt auch ihr, die
ihr hier versammelt seid, Licht zu den Menschen.
Besucher andere, schenkt anderen Zeit und
Aufmerksamkeit, gebt ihnen vor eurer Hoffnung.
Deshalb ist Gott Mensch geworden und hat auf diese
Weise Licht in das Dunkel dieser Welt gebracht“!
Auch die Fürbitten wurden von den vier Mädchen
vorgetragen, dabei wurde jeweils am Altar eine Kerze
entzündet. „Für alle die traurig sind und sich am
Leben nicht mehr erfreuen können. Für alle Kinder,
die auf der Straße leben und keine richtige Familie
haben. Für alle Kranken, die Schmerzen haben und
leiden. Für alle Gefangenen, vor allem wenn sie zu
Unrecht im Gefängnis sitzen“! |
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