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Einen
besonderen Gottesdienst feierte Pfarrer Werner
Sulzer, denn die Kinder durften ihre Tiere zum
Gottesdienst in den Pfarrgarten mitbringen. Die
Kinder waren im Ablauf des Wortgottesdienstes mit
Texten eingebaut.
Eine
stattliche Anzahl von Tierkäfigen mit verschiedenen
Tieren war aufgestellt oder hatten die Kinder in
Körben und Schachteln mitgebracht, als Pfarrer
Werner Sulzer den Gottesdienst über den heiligen
Franziskus eröffnete. Auch hatten Kinder ihre
Plüschtiere mitgebracht. „Liebe Kinder, ihr habt die
unterschiedlichsten Tiere mitgebracht. Lebende
Tiere, Stofftiere oder Tiere in Gedanken“, so
Pfarrer Sulzer. Der Pfarrer fragte die Kinder was
sie eigentlich alles für Tiere mitgebracht haben. So
kannte man von lebenden Tieren wie Hund, Katze und
Eidechse hören. Von Plüschtieren wie Schaf, Katze
und Hund und auch von gedanklichen Tieren hören.
„Tiere sind uns in vielen ähnlich, sie z. B. können
sie sehen, fühlen, riechen und hören. Sie empfinden
auch Schmerzen, jedoch sind sie auch nicht ganz so
wie wir, denn sie können nicht sprechen“, so Pfarrer
Sulzer.
In
dieser Woche feiert die Kirche einen ihrer
bekanntesten und beliebtesten Heiligen den hl.
Franziskus. Franziskus war ein verwöhnter Mann und
wurde schwer krank. Dabei kam er zum Nachdenken und
kam zum Entschluss in Frieden und Freundschaft mit
anderen zu leben.
Sicher habt
ihr schon einiges von diesem Heiligen gehört.
Bekannt ist vor allem seine Liebe zu den Tieren.
Darüber gibt es viele Geschichten und eine davon
will ich euch erzählen“, so Pfarrer Sulzer zur
Einführung. Als Franziskus in der italienischen
Stadt Gubbio verweilte, trieb dort ein böser Wolf
sein Unwesen. Er hat nicht nur Tiere zerrissen,
sondern auch Menschen angefallen. Das ging soweit,
dass sich die Leute fast nicht mehr auf die Straße
trauten. Nur einer sagte: Ich hab keine Angst!
Nämlich Fran. Die anderen haben ihn gewarnt, doch
Franz ließ sich nicht davon abbringen: er wollte mit
dem Wolf reden.
Und
als er den Wolf aus ich zukommen sah, rief er ihm
schon von weitem zu: Bruder Wolf, komm näher! Im
Namen Jesu befehle ich dir, niemand mehr etwas Böses
zu tun. Wie durch ein Wunder schloss der
fürchterliche Wolf seinen Rachen und legte sich
sanft wie ein Lamm zu Füßen des Franz nieder. Und
Bruder Franziskus zog noch zwei Jahre mit dem Wolf
umher, bis der Wolf an Altersschwäche starb.
Anschließend
trugen Kinder die Fürbitten zum Dank und zur Bitte
an Gott vor. Im Anschluss daran segnete Pfarrer
Werner Sulzer die Tiere.
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